Zwei Shelby Prototypen und die Idee zum California Special

1967 experimentierten die Entwickler von Shelby an einem Coupe, das in einem hellen rot lackiert und mit einem Vinyldach versehen war und somit recht unscheinbar daherkam, jedoch die Shelby-Front und Shelby Rückleuchten besaß. Ein Blick unter die Motorhaube macht klar, dass dieser Prototyp alles andere als harmlos ist: Herzstück des Shelby Testfahrzeuges ist ein mittels Radiallader zwangsbeatmeter 429cui V8 Motor, gekoppelt an ein C6 Automatikgetriebe. Shelby stellte diesen "Little Red" getauften Prototyp im Los Angeles Coliseum im August 1967 aus, um die Reaktion der Fans zu sehen und die Entscheidung einer eventuellen Serienfertigung zu erleichtern. Als Lee Grey - damaliger Vertriebsmanager für Kalifornien - diesen Prototypen sah, war für ihn klar, dass einige dieser Design-Elemente in ein limitiertes Fahrzeug nur für Kalifornien einfließen müsse. Nach einiger Diskussion mit Lee Iacocca war der "Mustang GT/CS" für das 1968 Modelljahr geboren.

Witzigerweise kaufte Shelby einen dieser vom "Little Red" Prototypen inspirierten Fahrzeuge im April 1968, um diesen Mustang California Special einen neuen Shelby Prototypen zu verwandeln. Die starre Hinterachse mit Blattfedern flog raus und wurde durch eine Einzelradaufhängung mit Spiralfedern und Scheibenbremsen ersetzt, der 390cui V8 Motor wurde von einem experimentellen Conelec Einspritzsystem mit Kraftstoff versorgt. Dieser "Shelby EXP500" Prototyp erhielt den Spitznamen "Green Hornet" und sollte 2013 auf der Barret-Jackson Auktion versteigert werden, wo das Mindestgebot von 2,5 Mio. Dollar nicht erreicht wurde.

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