Wo liegen die Unterschiede zwischen verschiedenen Bremsbelägen?

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Wer bereits das Vergnügen hatte, am Steuer eines werksneuen Mustangs ohne Brembo-Bremsenpaket zu sitzen, wird wissen, dass der Mustang ab Werk eine mehr dekorative als funktionale Bremsanlage mitbringt. Der Grund hierfür sind die ungünstig gewählten Bremsbeläge, die im kalten Zustand mäßige und im warmen Zustand katastrophale Bremseigenschaften besitzen.

Der Wechsel auf andere Beläge kann hier wahre Wunder wirken, wenn man sich für die richtige Materialzusammensetzung entscheidet. Auch die Fahrer von Oldtimer sollten unbedingt weiterlesen, da auch für diese Fahrzeuge, egal ob mit Trommel- oder Scheibenbremse ausgestattet, verschiedene Belagsorten verfügbar sind, die je nach Einsatzzweck viele Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Organische Materialzusammensetzung
Diese Bremsbeläge beinhalten Fasern, die aus Gummi, Kevlar, Karbon, Glas oder modifizierten Pflanzenfasern besteht. Als Füllstoff werden  Kunst- oder Naturharze verwendet. Dieser Belagtyp gilt als der leiseste, die Bremsscheibe wird kaum abgenutzt, die Bremsbeläge hingegen nutzen relativ schnell ab. Die Hitzeeigenschaften sind relativ schlecht, bei hohen Temperaturen neigen diese Beläge zu einem schlechten Reibwertverhalten und sind deshalb eher für Cruiser und weniger für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet.

Sintermetallische Materialzusammensetzung
Bremsbeläge dieses Typs haben einen Metallgehalt von 30-65% gemischt mit Graphit und Füllstoffen. Je nach Metallgehalt neigen diese Bremsbeläge sehr stark zum Quietschen und der Verschleiß an der Bremsscheibe ist sehr hoch. Vorteile dieser Materialzusammensetzung sind die sehr hohe Bremskraft bei hohen Temperaturen und die sehr guten Bremsfading-Eigenschaften. Der Nachteil, den man keinesfalls unterschätzen sollte, sind die schlechten Bremseigenschaften bei kalten Temperaturen. Man muss diese Beläge zwingend warmfahren, um gute Reibwerte zu erhalten. Diese Bremsbeläge sind primär für den Rennstreckenbetrieb gedacht und daher findet man auch kaum passende Sintermetall-Beläge für die Standard-Bremsanlagen. Für Stoptech- und Brembobremsanlagen hingegen gibt es Sintermetall-Beläge, die sehr gute Bremswerte im Rennstreckenbetrieb zeigen, aufgrund der quietschenden Geräusche und schlechten Kaltreibwerte aber weniger für den Alltag geeignet sind.

Low-Metallic Beläge
Diese Bremsbeläge stellen eine Kompromisslösung aus beiden oben genannten Belagsorten dar und kombinieren die geringe Lautstärke der organischen Bremsbeläge mit den guten Hitzeeigenschaften der Sintermetallbeläge. Der Metallgehalt liegt bei diesem Belagtyp zwischen 10 und 30%. Dieser Belagsorte ist insbesondere bei den aktuellen Mustangmodellen sehr beliebt. Beispiele hierfür sind die HAWK HPS (geringer Metallanteil) und HAWK HP Plus (erhöhter Metallanteil) Beläge.

Keramik-Beläge
Diese Belagart ist eher selten und besitzt sehr ähnliche Eigenschaften wie Sintermetallbeläge, gelten jedoch als sehr leise und erzeugen weniger Verschleiß an der Bremsscheibe. Obwohl diese Beläge als keramisch bezeichnet werden, können sie dennoch kleine Prozentanteile an Metall enthalten. Ein Beispiel für diese Belagsorte sind die HAWK PC Beläge.

Also, worauf wartet Ihr noch? Sichert Euch heute noch passende Bremsbeläge für Euer US-Car - jetzt shoppen.

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Tags: Technik-Tipp

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