Wasser-Methanol-Einspritzung zur Leistungssteigerung

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Da im Internet sehr viel Halbwissen über Wasser-Methanol-Einspritzsysteme kursiert, möchten wir einige Fakten über diese Systeme auflisten, um falsche Gerüchte aus der Welt zu schaffen und das technische Prinzip dieser Systeme für jedermann verständlich zu erklären.

Was bewirkt eine Wasser-Methanol-Einspritzung?
Eine Wasser-Methanol-Einspritzung sprüht, wie der Name schon erahnen lässt, einen fein zerstäubten Wasser-Methanol-Nebel in den Ansaugtrakt eines Motors. Dieser Nebel bewirkt mehrere Dinge:
- Ablagerungen an den Ventilen und in den Brennräumen werden gelöst, der Motor wird gereinigt.
- Das Gemisch erhöht die Oktanzahl und somit wird eine ruhigere Verbrennung erreicht, die der Langlebigkeit des Motors zugutekommt, oder bei entsprechender Anpassung des Motorkennfeldes eine Leistungssteigerung bewirkt.
- Der Gemischnebel kühlt die Luft im Ansaugtrakt. Bei Saugmotoren fällt dieser Effekt gering aus, bei aufgeladenen Motoren ist dies jedoch deutlich messbar. Eine kühlere Luft erhöht die Zylinderfüllung und verringert die Klopfneigung des Motors. Auch durch diesen Effekt erreicht man eine Steigerung der Langlebigkeit und ein Plus an Leistung.
- Speziell bei Kompressormotoren dichtet der Wasser-Methanol-Nebel den Kompressor zusätzlich ab und erhöht somit den Wirkungsgrad des Kompressors.

Stimmt es, dass eine Wasser-Methanoleinspritzung bei Saug-Motoren nichts bewirkt?
Nein. Bei unveränderten Serienmotoren (Verdichtung bis ca. 10:1) kann durch ein solches Einspritzsystem die thermische Belastung des Motors gesenkt werden und durch die höhere Oktanzahl die Zündung etwas schärfer gestellt werden. Ein Leistungsgewinn je nach Motor von ca. 10-15 PS ist realistisch.
Bei Motoren mit einer höheren Verdichtung (ab 11:1) besteht oft das Problem, dass für eine ruhige Verbrennung die Zündung sehr weit zurückgenommen wird. Hier kann das Einspritzsystem durch die erhöhte Oktanzahl seine Vorteile ausspielen und es ist möglich, trotz der sehr hohen Verdichtung mit aggressivem Zündtiming zu fahren, ohne dass der Motor Schaden nimmt. Hier reden die Hersteller von ca. 10% Leistungsgewinn.

Wieviel Zusatzleistung bringt ein solches System bei Kompressormotoren?
Auf diese Frage gibt es keine Pauschalantwort. Wenn der verbaute Kompressor bereits an der Grenze seiner Spezifikation läuft und die komprimierte Luft sehr heiß ist, wird das Einspritzsystem durch den oben genannten Kühleffekt und die höhere Oktanzahl  deutliche Leistungsgewinne erlauben, die Hersteller reden von rund 20% Zusatzleistung.

Schadet ein solches System dem Motor?
Nein. Die Verbrennung läuft ruhiger ab und die thermische Belastung des Motors sinkt. Wenn das Kennfeld des Motors speziell auf die Wasser-Methanol-Einspritzung abgestimmt wird, muss lediglich darauf geachtet werden, dass der Tank nicht leer läuft, da ansonsten eine klopfende Verbrennung droht. Bei aggresiver Fahrweise reicht eine Wasser-Methanol-Füllung auch eine Tankfüllung lang. Wenn man also beim Benzin tanken auch immer Wasser-Methanol nachfüllt, kann nicht viel schief gehen.

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Tags: Technik-Tipp

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