"Vom Pony zum Rennpferd" - Der Trackday Mustang, Teil II

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Ein 1966er Ford Mustang Fastback ist nicht für die Rennstrecke geschaffen. Das eigentliche Fahrwerk des Klassikers, bestehend aus einer Starrachse, Blattfedern und Trommelbremsen, führte uns diese Tatsache nochmal vor Augen. Das Fahrwerk, das wir wählten, musste also hochwertig und optimal an den Mustang angepasst sein, um aus dem Pony ein Rennpferd zu machen.

Dafür war Qualität bei den Teilen gefragt: Beginnend bei der Vorderachse bietet das moderne Fahrwerk von Total Control Products ein Gewindefederbein, welches die Option der Höhenverstellung und der Beeinflussung des Fahrzeugschwerpunktes zulässt. Über die einstellbaren Querlenker und Zugstreben können Spur-und Sturzwerte eingestellt werden. Für einen Rennstreckenwagen auch essentiell wichtig sind die Stoßdämpfer, die bei unserem Trackday-Fahrzeug in Druck-und Zugstufe verstellbar sind und das Ein- und Ausfederverhalten somit beeinflussen können.

Die Hinterachse stellte uns vor ein paar mehr Probleme, da das Originalsetup des Mustangs schlicht zu banal war und den Vorstellungen eines ambitionierten Fahrers wenig bis gar nicht entsprach. Das Auto musste natürlich in der Lage sein den hohen Belastungen eines Rennens standzuhalten, die fehlenden Verstrebungen und die damit fehlende Führung führten jedoch im schlimmsten Fall zu verbogenen Schäkeln der Blattfederaufnahmen. So wurde die Montage der Hinterachse zum Husarenritt, der mit einer durchaus interessanten Kombination an Zubehör bewältigt wurde. Es wurde eine Einzelradaufhängung von Heidts mit innenliegenden Scheibenbremsen, ganz im Jaguar-Stil verbaut. Diese werden statt außen an den Radnaben an dem Differentialträger angeschraubt und wandeln so zwölf Kilo Gewicht von ungefederter in gefederte Masse um. Weiteres Tuning beinhaltete die oberen und unteren Querlenker, mit denen man nun Sturz und Spur beeinflussen kann und schnelle Kurvenfahrten somit ermöglicht. Neu montierte Rahmenverstärkungen unterstützten die nach vorne ragenden Zugstreben, wodurch das Fahrzeug nochmals stabilisiert wurde und nun, von einem Performance-Standpunkt aus gesehen, perfekte Voraussetzungen bot...

In dieser Serie über unseren Trackday-Mustang berichten wir Euch wöchentlich, wie es von der Rohkarosse über die Montage inklusive aller technischen Details zu dem finalen Ergebnis kam und welche Herausforderungen unser Team auf diesem Weg begleiteten.

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