Performance-Upgrade für Kompressormotoren: der Ladeluftkühler

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Dieses Thema dürfte jeden Shelby-Fahrer und erst recht die Fahrer von V6 und GT Mustangs mit nachgerüstetem Kompressor interessieren:
Was bringt der Ladeluftkühler und wann lohnt sich ein Upgrade?

In so manchen amerikanischen Foren liest man hin und wieder, dass ein Ladeluftkühler erst ab einem Ladedruck von ca. 10 PSI nötig ist und darunter kaum Sinn macht. Wer sein Fahrzeug primär für Viertelmeilerennen einsetzt, dürfte mit dieser Faustregel auch kaum Probleme bekommen, doch wer die volle Leistung seines Fahrzeuges für mehr als ca. 12 Sekunden beanspruchen möchte, muss für einen gesunde Motorthermik sorgen. Allein schon das Beschleunigen von Tempo 100 auf 250km/h kann fatale Folgen für den Motor haben, wenn die Ladeluftkühlung zu klein dimensioniert ist.
Heiße Ladeluft führt zu einer geringen Zylinderfüllung, woraus eine verringerte Motorleistung resultiert, vor allem aber führt eine zu heiße Ladeluft zu einer sehr hohen Klopfneigung des Motors und dies kann innerhalb kürzester Zeit zu einem Motorschaden führen.
Ein guter Richtwert ist, dass die Ladeluft niemals heißer als 65°C werden darf - auch unter extremsten Belastungen. Wenn dies nicht gegeben ist, muss das Ladeluftkühlsystem überarbeitet werden. Glücklicherweise sind heutzutage fast alle Kompressorsysteme standardmäßig mit einem Ladeluftkühlsystem ausgerüstet, aus Kostengründen wird dies aber meist sehr einfach gehalten.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass bei normalen Mustang GTs mit dem 4,6 Liter V8 ab einer Motorleistung von ca. 550PS (mit Schmiedekurbeltrieb) die Standard-Ladeluftkühler an ihre Wärmefördergrenze stoßen, bei den aktuellen 5.0 Liter Motoren ist dieser Punkt bei etwa 620PS erreicht.
Der Ladeluftkühler des Shelby GT500 wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt, doch selbst bei den 2012er Modellen ist bei etwa 650 PS die Grenze erreicht. Da meist Leistungssteigerungen bei Kompressormotoren durch die Verwendung von kleineren Pulleys und somit höheren Kompressordrehzahlen erreicht wird, steigen auch die Reibungskräfte im Kompressor an, was in einer höheren Temperatur der Bauteile des Kompressors resultiert. Zusätzlich wird die Ladeluft höher Verdichtet. Das bedeutet, dass auch hier ein weiterer Temperaturanstieg zu finden ist.
Der einfachste Weg, die thermische Belastung in den Griff zu bekommen, ist der Verbau eines größeren Ladeluftkühlers. Die gesunkene Ladelufttemperatur verbessert die Zylinderfüllung und zur zusätzlichen Leistungssteigerung kann die Zündung optional noch etwas schärfer gestellt werden.

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Tags: Technik-Tipp

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