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Ist dein Pony fit für die nächste Saison?

Während das Fahrzeug im Winter in der Garage still steht, hat man als Besitzer oft Zeit und Lust, seinen Schatz ausgiebig auf die nächste Saison vorzubereiten und angefallene Reparaturen zu erledigen. Im gleichen Zuge empfiehlt es sich, das Fahrzeug auch direkt auf Herz und Nieren zu checken. Um böse Überraschungen zu vermeiden, haben wir euch eine Liste mit den notwendigsten Maßnahmen zusammengestellt. 

1. Öl
Idealerweise sollte man noch vor dem Einwintern das Öl und den Filter erneuern. Ein Wechsel nach der langen Standzeit ist deshalb suboptimal, weil man damit den Verunreinigungen im Öl über einen sehr langen Zeitraum die Möglichkeit gibt, sämtliche Motorkomponenten anzugreifen. Vor der ersten Ausfahrt sollte zur Sicherheit der Ölstand gemessen werden.

2. Hinterachse
Eine Stelle, die des Öfteren Probleme macht, ist die Hinterachse. Es lohnt sich, die Achsdichtungen und Manschetten auf Risse und Schäden zu überprüfen und diese bei Bedarf zu erneuern. Im selben Zuge kann man die Radbolzen prüfen und diese im Falle einer Beschädigung ersetzen.

3. Radlager
Radlager leiden oft unter Verschleiß. Defekte Radlager erkennt man unter anderem an unrund abgefahrenen Reifen und in einigen Fällen kann man in Kurven, wenn man diese zügig durchfährt, ein Störgeräusch feststellen.  

4. Bremse
Verschlissene Bremsen erkennt man nicht nur an nachlassender Bremsleistung, sondern auch anhand einer Sichtprüfung. Sind bei Trommelbremsen fest eingefahrene Rillen oder sogar blankes Metall sichtbar, so sollten die entsprechenden Teile gewechselt werden. Zudem ist es ratsam, das Innenleben der Trommelbremse zu reinigen und den Nachsteller zu kontrollieren. Sollte bei einer Scheibenbremse auf den Bremsbelägen und Scheiben eine Art Rand oder sogar ein Grat sichtbar sein, sollte man diese ebenfalls umgehend erneuern. 

5. Lenkung
Zu einem gesunden Fahrzeug gehört auch eine gute Lenkung. Diese leidet allerdings, wie die Radlager, gerne unter Verschleiß. Überprüfen sollte man Teile wie Spurstangenköpfe, sowohl die inneren, als auch die äußeren und den Lenkführungshebel. Auch das Lenkgetriebe selbst lässt sich im Falle der beim Mustang gängigen Kugelumlauflenkung etwas nachstellen, um das Spiel in der Lenkung zu verringern.

6. Reifen
Nur weil das Auto in den letzten 10 Jahren nur wenige tausend Kilometer gefahren wurde, heißt das nicht, dass die Reifen noch gut sind. Reifen werden mit den Jahren hart und spröde und verlieren mitunter Griffigkeit auf der Straße, was ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellen kann. Wie alt die Reifen sind, kann man anhand des Codes (DOT) auf den Reifen feststellen. Steht dort zum Beispiel 4812, so wurde der Reifen in der 48. Kalenderwoche im Jahr 2012 produziert. Es wird empfohlen, Reifen, die älter als 5 Jahre sind, zu erneuern.

7. Kabel
Unter der Haube geht es weiter: Die Batteriekabel sollten immer sauber und trocken sein. Oft sehen Kabel von außen wie neu aus, sind aber dann von innen komplett korrodiert und nicht mehr funktionstüchtig. Wenn Zweifel bezüglich des Zustandes bestehen, ist es besser, die Kabel auf Verdacht zu erneuern.

8. Schläuche und Gummiteile
Schläuche haben, genau wie alle anderen Gummiteile, eine begrenzte Lebensdauer. Durch viele Jahre mit Hitze, Kälte und Belastung können diese brüchig werden und sollten erneuert werden.

9. Zündung
Nichts ist schlimmer als ein Auto, das nicht anspringt oder schlecht läuft. Stellt sicher, dass die Zündkerzen nicht schwarz oder verbogen sind und falls doch, geht lieber auf Nummer sicher und ersetzt sie durch neue. Auch der Zündzeitpunkt sollte kontrolliert und bei Bedarf nachgestellt werden.

10. Thermostat
Das Thermostat sollte sich öffnen und Kühlmittel hinein lassen, sobald der Motor warm genug ist. Manchmal funktioniert das Thermostat nicht richtig und bleibt geschlossen. Ob das Thermostat noch funktioniert, kann man ganz einfach überprüfen: Nimm einen Kochtopf und stecke das Thermostat in kaltes Wasser. Beginne dann, das Wasser zu erhitzen und überprüfe regelmäßig, ob die Temperatur steigt.  Sollte das Thermostat noch immer geschlossen sein, wenn das Wasser bereits sprudelt, ist es an der Zeit, dieses auszutauschen.

11. Kühler
Je nach Alter des Kühlers sollte dieser gereinigt werden, um den Motor weiterhin kühl zu halten und eventuelle Motorschäden auszuschließen. Zunächst baut man den Kühler aus. Dann kann man Fliegen und Steinchen von außen vorsichtig mit einem Pinsel entfernen. Anschließend reinigt man den Kühler von innen. Hier gibt es verschiedene Methoden, beispielsweise mit Essigessenz, schwacher Salzsäure oder sogar Spülmaschinentabs. Wichtig ist, dass nach der Reinigung der gesamte Kühlkreislauf ausgiebig mit klarem Wasser gespült wird.

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Tags: Technik-Tipp

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