Ein Herz für die Viper

Es war das Ende einer Ära, als die Produktionseinstellung der Dodge Viperfür Ende 2017 angekündigt wurde. Ein Supersportwagen, der über 25 Jahre eines der leistungsstärksten US-Cars auf dem Markt war, wird nun also von der Oberfläche verschwinden.

Gerry Wood, seines Zeichens Dodge-Händler aus Salisbury, North Carolina, will bei diesem Vorhaben jedoch nicht mitspielen. Er selbst bezeichnet sich als großen Viper-Fan und sieht es so als Pflicht, „anderen zu helfen, eine Viper erwerben zu können“. Seine Lösung: 99% der, noch auf dem Markt verfügbaren, Modelle aufzukaufen und sich selbst somit zum größten Viper-Händler der Erde zu machen. Knapp 140 werksneue Dodge Viper sind nun in dem Besitz des Amerikaners, wer also nach 2017 noch Lust auf diesen Boliden hat, muss wohl oder übel bei ihm kaufen.

Schon allein dieser Aspekt zeigt, dass wohl mehr hinter der Mega-Kaufaktion steckt als nur sein „Herz für Vipern“. Es ist gleichzeitig eine wohl durchdachte Geschäftsidee, mit der sich, falls die erhoffte Nachfrage eintritt, durch die neugewonnene Monopolstellung ordentlich Geld verdienen lässt

Nichts Verwerfliches natürlich, Fakt ist außerdem, dass sich Woods durchaus ins Zeug legt um seinen Kunden die optimale Win-Win-Situation zu bieten. Reicht einem potentiellen Käufer der Besitz eines „ausgestorbenen“ Modells nicht aus, kann er zwischen drei, von Wood in Auftrag gegebenen und extrem limitierten, Special Editions wählen. Die Erste, die „ACR Solid Edition“, basiert auf der GTC-Version mit ACR Extreme Aero-Spezifikationen. Neben Carbonteilen soweit das Auge reicht, weist der Bolide eine exklusive Lackierung, oder auch „One-of-One-color“ genannt, auf. 18-mal wurde diese Edel-Viper angefertigt, belegt damit aber nur Platz 3 im internen Exklusivranking. Die Nächstspeziellere heißt „A/E Solid Edition“, nur 14 Exemplare stark, dafür jedoch mit Advanced Aero-Paket, Luxus-Interieur und, wie auch sonst, exklusiver Lackierung ausgestattet. Dieses Gesamtpaket toppt nur die Letzte und auch limitierteste Variante des Trios: Die „Black Stripe Edition“ basiert ebenfalls auf der GTC mit ACR Extreme Aero-Spezifikation und zeigt alle der SRT-, GTS-und ACR-Streifen-Optionen. Was diesen Wagen aber wirklich besonders macht, sind die individuellen Gestaltungen. Alle sechs Schlangen sind zwar gold-schwarz lackiert, die „Stripes“, auf die der Name schon schließen lässt, sind aber bei jedem Boliden unterschiedlich angeordnet und verleihen jedem Modell einen individuellen Touch. Vielleicht nur für Kenner zu sehen, dieser Hauch von Einzigartigkeit könnte Enthusiasten jedoch schwach werden lassen.

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