Ein Fuhrpark, der träumen lässt – Teil 2

Im ersten Teil unserer Berichterstattung über den erstaunlichen Fuhrpark des österreichischen Unternehmers Heinz-Peter Amerer drehte sich alles um Performance. Von limitierten Mustangs, über Pace-Car-Corvettes bis hin zu einem Viertel-Meile-Monster hinterließen seine Sportwägen ein imposantes Bild. Nun steigen wir allerdings eine Stufe höher in der Gewichtsklasse und widmen uns den Vans, die sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene zum Einsatz kommen.

Mit viel weniger als dem Größten gibt sich Heinz-Peter Amerer nicht zufrieden. Beweis Nummer 1 dafür ist sein Dodge Ram 1500 Laramie, der nicht nur mit einem Long Bed, sondern auch mit einer Crew Cab ausgestattet ist und damit sowohl eine größere Ladefläche als auch eine komfortable Fahrerkabine inklusive vier Sitzplätzen bietet. Die erst letztes Jahr modifizierte Auspuffanlage sorgt für den passenden Sound, die Spurverbreiterungen und die Rundum-LED-Beleuchtung machen den Widder zu einem Amerer-Unikat. Während der Laramie hauptsächlich geschäftlich genutzt wird, ist der nächste Bolide das Alltagsfahrzeug des Österreichers – sofern man bei einem solchen Modell von „Alltag“ sprechen kann. 300 PS liefert der 5,3-Liter-Motor des Chevrolets Avalanche und bestätigt zusammen mit der restlichen Ausstattung Amerers Abneigung gegen 08/15-Fahrzeuge. In Worten und Zahlen ist das eine 2005er Borla-Auspuffanlage, ein Luftfahrwerk für mehr Platz unter den Radkästen und orangene Zusatzleuchten auf dem Dach, die so auf keinem Pick-Up fehlen sollten. Vor kurzem wurde der ohnehin beneidenswerte Fuhrpark noch um ein Continental Convertible aus dem Jahr 1978  erweitert, vom dem nur 38 Stück gebaut worden sind. 

Ende der 90er Jahre erlebte AmererAir eine großflächige Neustrukturierung weg vom alleinigen Flugverkehr, hin zu einer Kombination aus Luft-und LKW-Betrieb, die das Unternehmen heute noch erfolgreich sein lässt. Sein schwarz-goldener Cherokee, seit 1996 in der Flotte, erlebte diesen Prozess bereits mit und leistet bis heute gute Dienste.

Bei allem unternehmerischen Tatendrang kommt das Private nicht zu kurz – viel mehr wird sie mit der Leidenschaft für US-Cars infiziert. Beileibe kein Wunder, wenn man mit einem derartigen Fuhrpark direkt vor seinen Augen aufwächst. Auch die „Familienkutsche“ der Amerers, ein schwarzer Chevrolet Trans Sport, entstammt einem amerikanischen Autowerk und bietet mit den sieben Plätzen mehr als genug Raum für die ganze Familie.  Mit einem derartigen Volumen kann der letzte SUV, ein Cadillac SRX, nicht konkurrieren, sein 4,6 Liter V8 Northstar-Engine sorgt allerdings für 325PS – und macht den Boliden somit zu einem der Kraftvollsten der Alltags-Flotte. 

Nächste Woche erscheint der dritte Teil unseres Amerer-Berichts. Dann geht es um seine „Speciality Cars“, die sowohl im Alltag als auch auf der Rennstrecke eingesetzt werden.

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