Die Corvette Grand Sport fährt beim „Performance Car Of The Year“-Award auf´s Podium

Es war eines der stärksten Teilnehmerfelder in der Geschichte des Wettbewerbs. Wie schon die letzten Jahre davor versammelte das Road & Track-Magazin auch 2016 wieder die Elite der Supersportwägen um nach vier Tage langen Tests das beste „Performance Car“ 2016 zu küren. Neun Sportwägen starteten in diesem Head-to-Head-Vergleich, der sowohl auf den Straßen Kentuckys, als auch auf der legendären NCM-Rennstrecke ausgetragen wurde. Wie so oft bei derartigen Wettbewerben werden die Rundenzeiten zwar gemessen, sind jedoch kein wirklich valides Argument für den Sieg. Jack Baruth, einer der Testfahrer und R&T-Autoren formuliert es so: „Wir messen mit der Stoppuhr, wir bewerten mit unserem Verstand aber am Ende entscheiden wir mit dem Herzen“. Der Wagen muss ein packendes Fahrerlebnis bieten und mit den „Emotionen des Fahrers spielen“ um die Jury zu überzeugen.

Dieser löbliche Ansatz spielte etwa dem Lotus in die Karten, der auf der Rennstecke die letzte Position bekleidete und dennoch hinter dem Ferrari-Killer Acura NSX  am Ende als zweitbestes Performance Car 2016 ausgezeichnet wurde. Den dritten Platz sicherte sich die Corvette Grand Sport und setzte sich damit gegen die übrige durchaus namhafte  Konkurrenz Audi R8 V10 Plus, BMW M4 GTS, Jaguar F-Type SVR, Mercedes-AMG C63 S, Nissan GT-R Nismo und dem Porsche 911 Turbo S durch.

Schon auf dem Asphalt des amerikanischen Bundesstaats Kentucky attestierten die Autoren dem US-Car die „genau richtige Power für Straßenfahrten“ und im unteren Drehzahlbereich genug Kraft, um problemlos durch die Kurven zu fliegen. Die Jury erkannte aber auch die Schwächen im hohen Drehzahlbereich, in dem es häufig zu Problemen beim Handling kam. Das Fazit war hier: „Auf der Rennstrecke wird sie in ihrem Element sein.“

Und tatsächlich spielte die Grand Sport hier ihre Stärken aus. Der Lotus-ähnliche Fahrstil mit V8-Drehmoment und herausragendem Getriebe  gibt “normalen Menschen das Gefühl Helden zu sein”. Es kristallisierte sich zwar relativ schnell heraus, dass die Corvette mit einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h in diesem Teilnehmerfeld keine Bäume ausreißen würde, dies war aber auch nicht nötig. Sowohl Fahrwerk, als auch die Performance in den Kurven (157 km/h bei 1.07 g), konnten bei keinem anderen Boliden derart überzeugen.

All diese Komponenten sicherten der Corvette nicht nur den zweiten Rang auf der Rennstrecke, sondern auch Bronze im gesamten Wettbewerb. Die abschließenden Worte der Road & Track-Jury nennen sie aufgrund der Handschaltung ein „grundehrliches“ Auto mit spielfreudigem Motor. Sie kombiniert dabei beide Aspekte aus der Geschwindigkeit der Z06 und der Kurvenfreudigkeit der Z51 und macht sie so zu einem wunderbaren Fahrzeug für Straße und Rennstrecke.

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Bildquelle: Road & Track Magazine

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