Der Shelby GT351, den niemand kennt

Ihr habt noch nie von diesem Modell gehört? Es wurde im Jahr 1972 ganz offiziell verkauft, aber nicht in den USA, sondern in Mexiko.

Eduardo Vélazquez begann bereits 1965 damit, mit dem Einverständnis von Carroll Shelby reguläre Mustangs für den mexikanischen Markt in Shelby GT350 Modelle umzubauen, die sich aber stark von den amerikanischen Modellen unterschieden. So wurde beispielsweise statt des modifizierten 306 PS starken K-Code 289cui Motors ein in Mexiko hergestellter 302cui V8 mit einer Leistung von 315 PS verbaut. Da in Mexiko keine Fastbacks und Cabrios angeboten wurden, war auch der GT350 nur als Coupe erhältlich, außerdem erhielt er erst zum Modelljahr 1969 die Shelby-Rücklichter, behielt in dem Modelljahr jedoch die Front des normalen Mustangs.

Nachdem 1970 keine mexikanischen Shelbys hergestellt wurden, kam für das Modelljahr 1972 eine Version mit einem mexikanischen 351cui V8 Motor heraus, dessen Hubraum den Namen bestimmte und dieser Shelby somit GT351 getauft wurde. An diesem Fahrzeug waren praktisch keine Shelby Tuningteile verbaut, weshalb sich das Fahrzeug kaum von den Serien-Mustangs abheben konnte und die Verkaufszahlen so schwach waren, dass es kein Nachfolgemodell mehr gab und bis zur Schließung des Unternehmens im Jahr 1974 nur noch einige Mustangs vom Coupe zum Fastback umgebaut wurden.

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