Der neue 2017 Chevrolet Camaro ZL1

Es wird wohl noch bis zum Herbst dieses Jahres dauern, bis der neue Camaro ZL1, die High-Performance-Variante des berühmten Muscle-Cars, offiziell erwerbbar sein wird. Al Oppenheiser, Chefingenieur bei Chevrolet, geizte im Rahmen des Camaro-Werksfestes dennoch nicht mit neuen Informationen über das Super Car und bestätigte den anwesenden Journalisten einige Details und Vermutungen über die kommenden 2017er Modelle.

So wird der 2017 Camaro ZL1 mit einem 6.2 Liter V8-Motor, also ähnlich dem des aktuellen Camaro SS, ausgestattet, bringt aber dank des Kompressor-Motors der Corvette Z06 650 PS, also gut 200 PS mehr mit als das Schwestermodell . Auch die Beschleunigung des Camaros ist auf dem Level der Z06, schafft er die 60 mph (ca. 95 km/h) doch in 3,5 Sekunden und die Viertelmeile in 11,4 Sekunden. Durchaus imposante Werte, die die Tauglichkeit des 10-Gang-Automatikgetriebes dick unterstreichen. Diese Variante soll im Camaro also das Erbe der 8-Gang-Automatik antreten, die noch in den früheren Modellen verbaut war. Der oben erwähnte Performance-Boost von +200 PS im Vergleich zum SS, ist auch auf die optimierte Übersetzung zurückzuführen, die für noch schnellere Schaltzeitpunkte sorgt.

Alle Fans des automatisierten Fahrens müssen sich jedoch ein wenig länger gedulden, da die ersten ZL1-Modelle zu Beginn der Auslieferung mit einer traditionellen 6-Gang-Schaltung auf den Markt kommen werden. Diese ermöglicht jedoch ebenfalls eine Zeit von 0 auf 100 von unter 4 Sekunden und zeigt, dass die Kupplung genauso perfekt auf die Leistung ausgelegt ist wie auch der Motor.

Auf der Rennstrecke wirken sich neben den erwähnten Performance-Aspekten auch das reduzierte Gewicht sowie die verbesserte Aerodynamik des Wagens auf ein positives Ergebnis im Ziel aus. Insgesamt bringt der 2017er ZL1 um die 100 Kilo weniger auf die Waage als noch die Jahre davor und wiegt in dieser abgespeckten Version so viel wie ein Camaro SS. Die Aerodynamik des Wagens wurde ebenfalls für eine perfekte Performance auf der Rennstrecke angepasst; so erhielt der ZL1 etwa spezielle Seitenschweller, die unter anderem in einem Windtunnel getestet wurden.

Laut Chevrolet und Oppenheiser wurde jede Entscheidung über den Wagen unter Berücksichtigung der Harmonie zwischen Design, Technologie und Performance getroffen. Und tatsächlich ist der Wagen durchaus in der Lage auf der Rennstrecke zu glänzen und selbst Boliden wie die Challenger Hellcat oder die Corvette Z06 mit seiner Variabilität zu dominieren.

Der Preis des Coupés wird sich auf etwa 56.000 € belaufen, das Cabrio soll um die 6000 € mehr kosten. Behaltet den ZL1 im Auge, denn spätestens Anfang 2017 könnte Euch einiges geboten werden…

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Bildquelle: Chevrolet USA

 

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