Der Mustang Mach-E

Ein Erlebnis jenseits von allem was man sich vorstellen kann! So zumindest nennt RTR Firmenchef Vaughn Gittin Jr. seine Ersteindrücke vom brandneuen Mustang Mach-E 1400, einem elektrifiziertem Driftcar mit 1419 PS!

Status 06.11.2019 | Mustang, Elektro und SUV?

Erst letztlich waren wir bei den Ford Performance Days eingeladen, einem Presseevent in der Nähe von Köln. Neben den zwei eigentlichen Stars, dem neuen Focus ST und dem Ranger Raptor ging es auch immer wieder um ein Fahrzeug, welches die Ford Leute lächelnd das Mustang-inspirierte-Elektroprojekt nannten. Nur wenige Wochen später ist es dann auch schon soweit: Das Premieredatum steht!

Am 17.11. wird das Projekt im Rahmen der Los Angeles Auto Show der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der Ankündigung blieb Ford sehr sparsam in den Details und die ersten aufgetauchten Fotos geben auch nicht wirklich viele Hinweise, da die Testfahrzeuge völlig abgedeckt und verkleidet sind. Ob und wie sich dabei ein Bezug zum Thema Mustang herstellen lässt, kann also auch überwiegend nur geraten werden, so wirkt z.B. der kastenartige Heckabschluss verdächtig unpassend zur abfallenden Fensterlinie. In der Realität wird das Ganze also vermutlich anders aussehen. Wenn man jedoch den Mustang und das Ford Performance Event im Hinterkopf behält, kann man wohl davon ausgehen, dass das SUV zumindest schnell sein wird, zumal Elektromotoren ja inzwischen hinreichend bekannt für atemberaubende Beschleunigung sind. Aus einigen Hinweisen geht immerhin hervor, dass Ford wohl eine Reichweite von knapp 500 Kilometern (300 Meilen) anvisiert.

Electro SUV - News

Electro SUV - News
[Bildquelle: ©macheforum.com | https://www.macheforum.com/site/threads/breaking-2021-ford-mach-e-electric-suv-spied-in-production-guise-first-look.34/]

Um das Elektrothema in den großflächigen Vereinigten Staaten voran zu bringen, hat Ford außerdem angekündigt (wohl zusammen mit Volkswagen und Amazon) das weitläufigste Ladenetz in Nordamerika aufzubauen, geplant sind hier 12.000 Stationen. Auch über zwei Jahre kostenloses Laden an eben jeden Stationen für die Kunden des neuen Fahrzeugs wird gesprochen. Für alle weiteren Informationen müssen wir wohl nun gemeinsam bis zum 17. November warten. Wir sind gespannt! Was denkt Ihr zur durchaus gegensätzlichen Verbindung Mustang – Elektro und SUV?

 

Update 19.11.2019 | Die Premiere des Mustang Mach-E

Der Mustang Boss 302 hatte sein Revival zum Ende der 5. Generation. Der Bullitt feiert sein Revival noch, ebenso Shelby GT350 und GT500. Ford hält seine legendären Namen am Leben und nun hat auch der „Mach“ seine neue große Stunde. Das Mustang inspirierte Elektro SUV hat jetzt einen Namen und ein Gesicht bekommen, der „Mach“ ist zurück. Statt Mach 1 ist es allerdings jetzt ein Mach E und statt einem 2-türigem Coupe verwandelte es sich in ein Crossover SUV.

Ford Deutschland hat tagesaktuell sogar schon einen ersten Werbespot online gestellt. Zeit für die ersten Fakten zum Auto. Den Mach E wird es mit Allrad- oder mit Heckantrieb geben. Mit 4,71 Meter Länge ist er so groß wie ein Jaguar I-Pace und soll wohl nicht nur selbigem Konkurrenz machen, sondern in den USA vor allem auch dem kommendem Tesla Model Y. Aktuell findet man am Auto nur das Ponyemblem und kein Fordlabel. Die „Emotion“ vom Mustang soll also definitiv mit in das Elektro-Crossover transportiert werden und vermutlich wird damit auch vor allem der Wirkungskreis von Ford Performance in Richtung Elektromobilität erweitert.

Eine „First Edition“ wird in den USA ca. 60.000 Dollar vor Steuer und Subventionen kosten und bis zu 430 Km weit fahren. Eine Einstiegsversion wird es in den USA ab 43.900 Dollar geben, diese kommt dann bis zu 370 Km weit. Allgemein wird mit Beschleunigungswerten „um die 5 Sekunden von 0-100 km/h gesprochen“. Die California Route 1 Version soll mit einer Akkuladung dann 480 Km weit kommen, ist allerdings ein wenig langsamer und nur mit Heckantrieb unterwegs. Eine GT Version für ca. 60.500 Dollar soll den Sprint dann in ca. 3 Sekunden erledigen und etwa 380 Kilometer weit kommen.

Fahrzeuge mit Heckantrieb werden ersten Informationen zufolge 258 – 285 PS leisten, Fahrzeuge mit Allrad bieten eine kombinierte Systemleistung von 338 PS. Der GT kann dann 2021 mit 465 PS und 830 Nm nochmal einen draufsetzen.

Mustang Mach-E

In Deutschland soll der Wagen zunächst mit einem 75kWh Paket ausgeliefert werden, was für eine Reichweite von 450 Kilometern gut sein soll. Optional wird es eine 99 kWh für bis zu 600 Kilometer Reichweite geben.

Blasphemie oder der einzig logische Schritt für die Jungs und Mädels von Ford? Vermutlich wird kein Fahrzeug in nächster Zeit für so viel Diskussionsstoff sorgen. Was meint Ihr? Alles richtig gemacht und die Zeichen der Zeit erkannt oder geht gar nicht?

 

Update 04.02.2020 | Der Mach-E kommt nach Deutschland

Werte, Zahlen und Ausstattungen

Das vielleicht am heißesten diskutierte Fahrzeug der letzten Monate ist zwar noch nicht bestellbar, aber man kann es reservieren und konfigurieren. Ford Deutschland schreibt dazu: „Der neue Ford Mustang Mach-E vereint die Leidenschaft einer Ikone mit einer ganz neuen Form von Freiheit. Es wird Zeit, sich neu ins Autofahren zu verlieben.“ Na, da gucken wir doch mal genauer, ob das wirklich so ist und was man später für sein Geld bekommt. 

Als Erstes springen dem interessierten Leser folgende Zahlen ins Auge: 600 km Reichweite, 5 Sekunden von 0-100 km/h, 93 km Reichweite nach 10 Minuten Ladedauer.  Klingt gut, allerdings sind alle diese Zahlen mit kleinen Fußnoten versehen, was ein wenig Recherchearbeit nötig macht. In Kürze: gemäß WLTP, gültig für die GT Variante und bei Batterie mit Extended Range über Hochleistungs-DC Ladestation. Konfigurieren wir das Ganze lieber mal und sehen uns an, was es sonst so zu wissen gibt.   

Mustang Mach E

Zunächst einmal offeriert Ford drei unterschiedliche Modellvarianten, der mit spannenden Beschleunigungswerten und hoher Reichweite beworbene GT ist hier jedoch noch nicht mit dabei. Für die wählbaren Varianten findet man als Hinweis eine Verfügbarkeit ab Ende 2020. Die Basis des Ganzen bildet der Mach-E ab 46.900 Euro. Dazu gibt es u.a. 18 Zoll Räder, eine Schnelladefunktion, Ver- und Entriegelung mit kompatiblen Smartphones und Heckleuchten im charakteristischen Mustangdesign. Der AWD kommt dann ab 54.000 zu uns in die Garage, incl. einer Reichweite bis zu 420 Kilometern, 19 Zöllern, elektrisch verstellbaren Vordersitzen und einem Dual-Elektromotor Allradantrieb. Die Krone der Mach-E Reihe bildet erst einmal die First Edition ab 66.800 Euro die u.a. über 19 Zöller, Panoramadach, sensorgesteuerter Heckklappe, B&O Soundsystem, einen aktiven Parkassistenten sowie eine Reichweite bis zu 540 Kilometer verfügt und außerdem in exklusiven Außenfarben bestellbar ist. 

Mustang Mach E
[Bildquelle: ©Ford.de | https://www.ford.de/fahrzeuge/der-neue-ford-mustang-mach-e]

Wir konfigurieren mal kurz den Teuersten, also die First Edition: 337 PS, 565 Nm Drehmoment, ca. 7 Sekunden von 0-100 km/h und 99 kWh Batteriekapazität. Die Farbwahl reduziert sich hier auf die drei „exklusiven“ Farben. Wir wählen ein schlumpfiges Atoll-blau-metallic. Innen gibt es beheizte, perforierte, elektrische Sitze mit passend blauen Kontrastnähten, ein riesiges Display (15,5 Zoll) in der Mitte des Armaturenbretts und ein Kleineres hinter dem Lenkrad. Das serienmäßige Technologie Paket 2 enthält außer einigen vorher schon genannten Features noch eine intelligente Geschwindigkeitsregelanalage mit Verkehrsschilderkennung und ein Pre-Collision-Assist. Ansonsten können wir eigentlich nichts hinzufügen. Klickt man also einen Schritt weiter, dann empfiehlt Ford 1000 Euro Reservierungsanzahlung. Die frohe Kunde ist, dass es komplett ausgestattet bei den anfangs genannten 66.800 Euro bleibt. Die günstigeren Einstiegsmodelle können aber natürlich finanziell noch aufgerüstet werden, zum Beispiel mit größerer Reichweite und einigen sonstigen Extras. Außerdem gibt’s für diese u.a. auch die aus dem Mustang bekannte Farbe Iconic-Silber.

 

Update 16.03.2020 | Fast schon ausverkauft

Man mag ihn mögen oder nicht, Fakt ist, alle Zeichen stehen auf Erfolg, wenn es um den Mach-E geht. Für das Modelljahr 2021 wurden von Ford 50.000 Einheiten geplant. Aktuell sollen laut Mach-E Forum (USA) davon bereits ca. 41.400 Fahrzeuge weg sein. Diese Zahl ist allerdings ein wenig mit Vorsicht zu betrachten, denn es handelt sich zunächst einmal nur um Reservierungen. In den USA musste man dafür 500 Dollar hinterlegen, bei uns werden 1.000 Euro empfohlen, die man allerdings dann noch mit dem örtlichen Ford Händler aushandeln muss.

Mach E ist schon fast ausverkauft[Bildquelle: ©motor1.com | https://www.motor1.com/news/403492/ford-mustang-mach-e-deliveries-plan/] 

Es ist zu vermuten, dass nicht alle reservierten Fahrzeuge auch gekauft werden. Dennoch läuft die Reservierungsfrist noch nicht lange und das Auto wird ja auch noch längst nicht ausgeliefert. Ford selbst sagt, dass 4.000 Fahrzeuge davon von Ford selbst als Testfahrzeuge, Mitarbeiterautos, zu Ausstellungszwecken oder als Crash-Test-Autos verwendet werden. Blieben also 37.400 Fahrzeuge, die von Endkunden reserviert wurden. 

Die relativ gut ausgestattete First Edition, über die wir letztlich noch ausführlich berichtet hatten, ist übrigens bereits auch in Deutschland nicht mehr bestellbar. Auf der deutschen Ford Seite ist zu lesen: Reservierungskontingent erreicht. 

Stimmen frühere Berichte, nach denen 30.000 der 50.000 Fahrzeuge in die EU geliefert werden sollen, dann dürften Kunden in den USA jedenfalls schon bald auf das Modelljahr 2022 warten müssen.

Im Mach-E Forum findet man außerdem noch viele andere interessante Fakten zum Fahrzeug, etwa eine Aufschlüsselung der bestellten Farben nach Bundesstaaten in den USA. Rapid-Red Metallic ist hier übrigens mit Abstand führend. 

Bleibt die Frage, wann der Wagen denn nun kommt. Gestern hat eine große amerikanische Autowebsite berichtet, dass der Wagen nun wohl doch gleichzeitig in Europa und auf dem US Markt erhältlich sein soll. Die Schätzungen liegen dort etwa bei Oktober. Man wird sehen.

 

Update 16.06.2020 | Over-the-Air Updatestrategie

Online ist das magische Wort unserer Zeit. Das gilt schon lange nicht mehr nur für Computer und Telefone, sondern inzwischen zum Beispiel auch für Autos aller Klassen und Größen, die selbst immer mehr zu fahrenden Computern werden. Besonders bei E-Autos ergeben sich hier ungeahnte Möglichkeiten. Tesla Besitzer kennen z.B. bereits seit einiger Zeit die sogenannten Over-the-Air-Updates. Selbige sollen nun auch für den Mustang Mach-E verfügbar werden.

Mustang Mach E Airborne[Bildquelle: ©elektroauto-news | https://www.elektroauto-news.net/2020/ford-mustang-mach-e-over-the-air-updates/]

Over-the-Air-Updates können, wir der Name schon vermuten lässt, von so ziemlich überall ausgeführt werden, so z.B. auch vom Zuhause des Besitzers aus. Das klingt doch recht komfortabel im Vergleich zu einem langwierigen Werkstatt Termin! Ford wirbt damit, dass viele der Updates weniger als zwei Minuten brauchen, basierend auf einer innovativen und Cloud-basierenden Plattform. Dabei sollen die Updates meist unauffällig im Hintergrund erfolgen, während sozusagen die alte Version noch funktioniert, bis die neue Version komplett aufgespielt wird. Komplexere Updates können dann z.B. in der Nacht erledigt werden, wobei der Besitzer am nächsten Morgen über die erfolgten Änderungen informiert wird. 

Diese Art von Updates gehen dabei weit über das SYNC System hinaus und betreffen laut Hersteller fast alle Computermodule des Fahrzeugs. Wie der verantwortliche Manager von Ford so schön sagte: Der Mach-E, den Sie kaufen ist nur der Anfang während sich über ein Autoleben immer mehr Möglichkeiten und Funktionen entwickeln werden.

Ob Ford auch so lustige „Easter Eggs“ wie Tesla einbauen wird oder ob man irgendwann auch deren romantisches Lagerfeuer auf dem Display finden wird ist noch ungewiss. Sicher ist aber, dass Ford damit einen Weg gefunden hat sein neues E-Flaggschiff auch zeitgemäß upgedatet zu halten. Dabei können nicht nur Fehler und Probleme beseitigt werden, sondern u.U. auch völlig neue Funktionen frei geschalten werden. 

 

Update 22.07.2020 | Die Grenzen des Machbaren

Der Mustang Mach-E mit 1419 PS

Die Diskussionen über den Mach-E verstummen einfach nicht. Da wäre es vermutlich ein kluger Schachzug von Ford, wenn sie den PS Fans zeigen könnten wieviel Spaß so ein Mach-E machen kann. Gesagt, getan. Was die einen als reines „Fun-Projekt“ bezeichnen war vermutlich eher ein äußerst clever PR Schachzug der Autobauer aus Dearborn. Zusammen mit Vaughn Gittins Firma RTR stellte man also einen tiefen, bösen, komplett verspoilerten 1419 PS starken Drift- und vermutlich auch Track Mach-E auf die Räder.

Ford selbst spricht davon mit dem Fahrzeug die Wahrnehmung auf die Möglichkeiten von E-Autos zu verändern und das könnte ihnen tatsächlich gelungen sein. Zunächst einmal folgte man dem amerikanischen Motto „mehr ist immer besser“ und wo anderweitig der Hubraum vergrößert wird, so hat man beim Mach-E 1400 ganze sieben Elektromotoren verbaut. Drei davon sitzen am Vorderachsdifferential, vier davon sind vor dem Hinterachsdifferential angebracht. Der Wagen kann also mit Vorder-, Hinterrad oder Allradantrieb bewegt werden. Eine Spitzengeschwindigkeit von 257 km/h und ein Abtrieb von über einer Tonne sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Dazu gibt es ein regeneratives Bremssystem mit den Brembos aus dem Mustang GT4 Rennwagen und einem hydraulischen Handbremssystem zum driften!

Bleibt die übliche Frage nach der Batterie. Bei der von Ford vorgestellten „ultra-high-performance Batterie“ handelt es sich um einen knapp 57 kWh starken Akku mit Nickel-Mangan-Kobalt Zellen. Das Batteriesystem wird dabei gekühlt, für schnellere Ladezeiten zwischen den Rennläufen.

In ca.10.000 Arbeitsstunden von RTR und Ford entwickelt spricht RTR Firmenchef und Driftprofi Vaughn Gittin Jr. von „einem Erlebnis jenseits von allem was man sich vorstellen könnte“. Debütieren soll der Mach-E 1400 wohl demnächst bei einigen NASCAR Rennen und ganz ehrlich, egal wie man zum Mach-E steht, dieses Fahrzeug macht uns in jedem Fall neugierig, oder was denkt ihr?

 

Tags: Ford, Mustang

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  • Passt nicht zusammen

    SUV: Der Mustang war immer ein 2-türiges Sport Coupe. Anfängliche Versuche eines 4-Türers beim Mustang I wurden aus gutem Grund fallen gelassen. Ein SUV passt gar nicht. Sehen übrigens auch die Fans des Elektro-SUVs so: In dessen Forum sprechen sich viele dafür aus das Blue Oval im "Kühlergrill" zu haben und nicht das Running Pony. Die Schnittmenge bleibt 0.
    Elektro: Wenn es so kommt, wird es hoffentlich weiter einen V8 geben. Und hoffentlich bleibt er weiter erschwinglich in Anschaffung und Betrieb (wie wärs mit einer Autogas-Version?). Ein Pony ohne V8 kann ich mir nicht vorstellen. Da helfen auch keine 900 surrende PS. Solche Zahlen sind ohnehin "just numbers" und ohne praktischen Wert. Zeit, wieder ein "kleines Juwel" zu bauen und keine immer fetteren PS-Monströsitäten, dann klappt's auch weiterhin mit dem Verbrenner und ohne allzu viel Umweltbelastung. Autos ohne solche sind ohnehin eine Illusion.

  • Scheinriese!

    Der WLPT-Zyklus ist fernab jedes alltäglichen Gebrauchs, dass musste Porsche gerade beim Taycan erfahren, nachdem nach US-Testverfahren erheblich schlechtere Werte bei der Reichweite als im WLPT-Zyklus erreicht wurden. Grund ist, dass beim WLPT-Zyklus die meisten elektrischen Verbraucher abgeschaltet sind, also die tolle Soundanlage besser auslassen! Dazu kommt, dass im Akku ca. 20% Restladung bleiben sollten, um langfristig Schäden zu vermeiden, und meist nur bis 80% geladen wird, also nur ca. 60% der Kapazität des Akkus im Alltag tatsächlich genutzt wird. Ist das bei den 600 km berücksichtigt? Die Beschleunigung wird mit sinkender Akkuladung übrigens auch geringer, da der Akku, wenn weniger geladen, den dafür notwendigen Strom einfach nicht bereitstellen kann. Dies gilt übrigens auch generell bei alternder Batterie. Und da der Motor bei solchen Beschleunigungsorgien (bitte mal kW Leistung des Motors mit kWh der Batterie vergleichen!) den Akku ordentlich entlädt, kommt man dann auch nicht mehr besonders weit. Last but not least setzen die tollen Schnelladezeiten auch einen tollen Schnelllader voraus - wer hat den zuhause eingebaut? Bei allem Hype um ihre Scheinleistungen bleiben Elektrofahrzeuge bis auf weiteres unpraktische Scheinriesen!
    Wenigstens soll der Mach E mit zum Überleben des S650 beigetragen haben - dann hat das Mach-Werk wenigstens einen Nutzen gehabt ;-)

  • Witzauto

    Das Auto ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
    Man nimmt ein klobiges und hässliches SUV-Auto und klebt ein Mustang-Logo drauf! Das wars.
    Das Auto hat von der Optik überhaupt nichts mit dem Mustang zu tun .
    Wie kann man den Mustang-Namen nur so missbrauchen.
    Welch eine Schande! Schämt euch, Ford! Pfui Teufel!

  • Kleingeistige Petrol-Heads

    sind offensichtlich nicht in der Lage, dass Potential dieses Autos zu erkennen. Ob das Ding Mustang, Fury oder Schindmähre heißt ist doch wohl sowas von egal. Der Mach E ist ein wirklich gutes Elektroauto mit ausreichender Reichweite, viel Platz und zu einem vernünftigen Preis. Wer jetzt noch nicht kapiert, das E-Autos die Zukunft sind, der soll sich in seiner Spritschleuder beerdigen lassen.

  • Keine Beleidigungen bitte!

    Lieber Charles,

    ich weiß nicht, wer Sie sind, aber scheinbar beleidigen Sie gerne Personen, die Sie nicht kennen. Bezüglich meiner Kleingeistigkeit kann ich Ihnen mitteilen, dass ich als Chemiker von Elektrochemie und den Potentialen von Akkumulatoren einiges verstehe und auch die Angaben zu kW eines Antriebes und kWh einer Batterie richtig interpretieren kann. Genauso ist mir verständlich, wie aufzubringende Energie, Beschleunigung und sonstige physikalische Größen mit dem Gewicht eines Fahrzeuges zusammen hängen.
    Deshalb bin ich mir sicher, dass Batteriefahrzeuge bestenfalls als PKW/SUV/Van eine Rolle neben anderen Konzepten spielen werden, als Kleinlaster im Nahverkehr, als Fernlaster nur mit Stromabnehmer (da gibt es aber schon was Besseres...) und als Luftfahrzeug überhaupt keine.
    Und es für mich ist noch offen, was eher begraben wird: Die Kombination Batterie/Elektromotor oder die Kombi Flüssigkraftstoff/Verbrennungsmotor. Dass der Elektroantrieb im nichtschienengebundenen Verkehr schon einmal verloren hat, ist Ihnen ja vielleicht bekannt?
    Und damit Sie noch mehr zum Aufregen haben: Ich gehöre zu den Wissenschaftlern (und die sind nicht wenige), die den "menschengemachten" Klimawandel eben nicht als solchen ansehen und die derzeit von Kinderveranstaltungen (FFF) geforderten Maßnahmen für Unsinn halten!
    Keine Sorge, Klima ändert sich immer! Und viel Spass beim Warten auf einen vollen Akku! Meine Spritschleuder hat mich dann schon lange ans Ziel gebracht :-D