Der große SEMA-Abschlussbericht!

Tiefergelegte GMC-Trucks, eine Racing-Corvette des Events „Optima Street Invitationals“, Chevy Pick-Ups, die ihre Reifen fast verschlucken und ein Voll-Carbon Barracuda – auch 2016 war die SEMA Show wieder ein wahres Fest der Automobilkunst. Der Begriff „Serienmodell“ existiert im Herzen Nevadas nicht, ob Chevrolet, Ford, Ram oder General Motors: Alles ist größer, schneller, tiefer, lauter als die Werks-Ausführung. „Car & Driver” bringt es mit ihrer Beschreibung eines Cadillac-Unikats auf den Punkt: “[This] is a one of one—one of many one-of-one vehicles at the 2016 SEMA Show.”

Und er hat es wieder getan: Der „SEMA Hottest Vehicle Award“, der das meist ausgestellte Fahrzeug auf der amerikanischen Automesse kürt, geht erneut an den Mustang. Seit einigen Jahren ist diese Ausscheidung nun schon fest in der Hand des blauen Ovals – denn mit dem Focus und der F-Serie war Ford auch in den anderen Kategorien des Wettbewerbs, „Hottest Hatch“ und „Hottest Truck“, erfolgreich. Rein zahlenmäßig ist kein wirkliches Ende dieser Serie in Sicht, der Mustang gewinnt nun schon das fünfte Mal, der Focus das zweite Mal in Folge und die F-Serie war bei sechs von sieben Teilnahmen erfolgreich.

Diese Beliebtheit bei den Endverbrauchern hat sich Ford aber auch erarbeitet. „Ford ist ein exzellenter Partner was „Speciality Equipment“ anbelangt, dazu kommt auch noch das Mustang, Focus und die F-Serie ausgezeichnet für jegliche Art von persönlicher Individualisierung geschaffen sind“ erklärt Chris Kersting, SEMA-Präsident und ergänzt: „Mit dieser Vielzahl an offiziellen Ford-Produkten wird es den Konsumenten leicht gemacht, eine Eigenkreation zu schaffen“. Diese ausgeprägte Tuningfähigkeit erklärt auch, woher die Popularität der Modelle auf der SEMA kommt. Aussteller suchen eine perfekte Plattform, die ihren Plänen keine sichtbaren Grenzen setzt. Viele sehen in Mustang und Co. einfach die beste Variante – und können sich sogar vom blauen Oval selbst inspirieren lassen. Ford sieht es nämlich nicht allein als Aufgabe der Aussteller mit neuen Modellen Maßstäbe zu setzen, sondern will den Mustang mit dem neuen GT4 selbst in der weltweiten Rennkonkurrenz etablieren. Dieser neue Super-Sport-Bolide basiert auf dem Shelby GT350R-C und wird mit seinem 5.2 Liter V8, inklusive 6-Gang-Schaltung,voraussichtlich in der GT4 European Series und der Pirelli World Challenge gegen namenhafte Gegner antreten.

Weg von Ford Performance, hin zu ROUSH. Mit dem amerikanischen Elitehersteller, dessen neuen P-51 Mustang wir während der SEMA besichtigen konnten, pflegen wir schon seit langer Zeit ein enges Verhältnis und dürfen auch dieses Jahr wieder von einigen Neuerungen berichten: Im Zuge der Internationalisierung des Mustangs arbeitet ROUSH Performance gerade an einer Garantie, welche auch außerhalb den USA für 36 Monate oder 36.000 Meilen den Genuss von offenen Luftfiltern, Abgasanlagen, Fahrwerkssystemen, Kompressorupgrades etc. ermöglicht. Des Weiteren wird auch gerade die Motorsteuerungssoftware für die internationalen Mustang Modelle für die ROUSH Power Packs und den 670 PS Kompressor angepasst. Als offizieller Vertriebspartner erhaltet Ihr über uns natürlich alle Produkte aber auch besten Service inkl. der ROUSH Garantie.

Darüber hinaus wird unsere Zusammenarbeit mit dem Hersteller SCT ebenfalls ausgeweitet, da der Handtuner des Performance-Unternehmens nun auch auf alle EU-Ford-Modelle zugreifen kann. Durch dieses „International Device“ erhalten sowohl amerikanische, als auch europäische US-Car-Enthusiasten die Möglichkeit ihr Pony-Car mit einer individuellen Software zu optimieren. Wir haben den Handtuner als offizieller internationaler SCT-Vertriebspartner natürlich im Sortiment und ab kommender Woche in großen Stückzahlen auf Lager! Die internationale Version des Handtuners wird es nicht in den USA zu kaufen geben.

Frei nach dem Motto: „Das Beste kommt zum Schluss“ wollen wir euch unsere persönlichen Lieblinge der 2016 SEMA nicht vorenthalten. Den Anfang macht ein '69 Chevrolet Camaro, der nur noch wenig Ähnlichkeiten mit seiner ursprünglichen Ausführung aufweist: Ein“Texas-Speed“-Motor bringt den Wagen in Kombination mit einem Getriebe von Tremec auf 650 PS und lässt ihn so nicht nur durch sein knallgelbes Äußeres bestechen. Nummer 2 kommt aus dem Hause Weaver Customs und ist wahrscheinlich eines der robustesten Modelle auf der diesjährigen Auto Show. Der 1970er Plymouth ist ganz aus Stahl (!) und vertraut auf die hochwertigen Bremsen von Wilwood, dieses Paket von Wagen im Zaum zu halten. Das EZ-UP Pro Touring Corvette C1 Cabrio ist wohl einer der elegantesten Wägen der diesjährigen Messe – und soll in Kombination mit unzähligen Performance-Teilen wie Felgen, Fahrwerk, Fiberglas-Anbauteilen und Co. EZ-UP‘s Streben nach bestmöglicher Qualität wiederspiegeln. Unser Quartett wird von einem Restomod 1965 Ford Mustang Fastback der Firma Roadster Shop komplettiert. Der Bolide überzeugt  vor allem durch seine schlichte Optik und seine, sagen wir mal so, weniger schlichte Motorisierung. 785 PS-Coyote-Motor mit Edelbrock Kompressor, Einzelradaufhängung und Scheibenbremsanlage lassen das Bild eines Vintage Pony-Cars verschwimmen. Bei unserem Trackday-Mustang verfolgten wir diese Symbiose bereits selbst und machten den 1965er Mustang so zu einem unserer persönlichen SEMA-Favoriten.

Alle Bilder der SEMA 2016 findet Ihr in unserer Galerie.

Ihr seid nach der SEMA auf den Geschmack des Autotunings gekommen? In unserem Online-Shop findet Ihr zahlreiche Performanceteile von ROUSH Performance, SCT und Co.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen