Der 2016 Shelby GT EcoBoost

Auch wir waren etwas überrascht, als wir das gelesen haben: Shelby American bietet nun tatsächlich, neben dem auf dem Mustang GT basierenden Shelby GT, zusätzlich auch für den EcoBoost ein "Shelby GT Package" an. Das ist zwar nicht das erste Mal, dass ein amerikanisches Fahrzeug mit 4-Zylinder Turbomotor "Shelby" im Namen trägt (der Dodge Daytona war von 1987-1990 als "Daytona Shelby Z" bzw später nur "Daytona Shelby" mit 2,5 Liter 4-Zylinder Turbomotor erhältlich), aber zumindest eine Premiere für einen Shelby Mustang.

Da Shelby American ihr Werkstattnetz nun außerhalb der USA stark ausbauen und auch in Europa Fuß fassen wollen, erhofft man sich durch ein auf dem EcoBoost basierendes Sondermodell mehr potentielle Kunden. Bei uns in Europa ist vorerst nur in Byfleet in Großbritannien ein "Shelby Mod Shop" geplant, weitere Umrüstwerkstätten werden in Australien, Kanada, China, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnet.

Doch zurück zum Fahrzeug: 

Äußerlich fallen sofort eine Menge Carbonteile auf. Sowohl der Frontsplitter, die Motorhaube, der obere und untere Kühlergrill, der Heckspoiler, als auch die Seitenschweller sind aus dem besonders leichten Material gefertigt, außerdem individualisieren spezielle Shelby GT Streifen das Äußere des Fahrzeugs.

Im Inneren befinden sich Shelby Stickereien auf den Kopfstützen, Shelby Fußmatten und eine Shelby-Plakette, auf der sich die CSM-Seriennummer des Fahrzeuges befindet.

Für mehr Performance sorgen zwei Systeme: PedalMax verbessert durch ein verändertes Gaspedal-Kennfeld das Ansprechverhalten des Motors und verspricht ein geringeres Turboloch, mit BoostMax kann der Ladedruck des Turboladers dynamisch je nach Bedarf eingestellt werden. Die Motorleistung wird von Shelby mit 335 PS angegeben, also 25 PS mehr als das Serienfahrzeug leistet.

Der Umbau kostet ab 23.995 US-Dollar, das beinhaltet nicht das Basisfahrzeug.

 

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  • Ein tolles Auto, wenn mir auch ein wenig zu wenig Mustang erkennbar ist, so auf dem ersten Blick.

    Die Front und Haube des Shelby dominieren und so ist der Mustang erst auf dem zweiten Blick erkennbar. Mir gefällt das Vorgänger Modell besser. Ansonsten scheint sich technisch einiges verbessert zu haben.