Das Geheimnis des Daytona-Spoilers

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The Winged Warrior – allein der Spitzname des 1969 Dodge Charger Daytona lässt auf einen gewissen Legendenstatus in der Rennszene schließen.  Extra für die Superspeedways der amerikanischen NASCAR-Serie angefertigt, machten sich der Daytona und sein Folgemodell der Plymouth Superbird mit 14 Siegen in zwei  Jahren einen Namen. Auch wenn beide Modelle nach 1970 aufgrund einer Regeländerung aus dem NASCAR-Betrieb verbannt wurden, hinterließen sie durch ihr innovatives Design einen bleibenden Eindruck bei den Zuschauern. 

Neben der, aus aerodynamischen Gründen abgeflachten Front, zog vor allem der massive, flügelartige Spoiler die Aufmerksamkeit der Massen auf sich. Angebracht an den seitlichen Enden des Hecks ragt der über einen Meter hohe Spoiler sogar über das Dach. Eine wirklich spezielle Ausführung, die sich nach Produktionseinstellung des Superbirds in der NASCAR-Szene jedoch nicht durchsetzte und somit noch heute die Frage aufkommen lässt: Wieso zum Teufel war der Spoiler so riesig?

Es gibt tatsächlich einige wilde Theorien über dieses ikonische Design. Die Populärste unter ihnen mutet dabei ziemlich banal an: Es sollte lediglich der Kofferraum geöffnet werden können. Da der Flügel nicht wie üblich direkt an der Kofferraumklappe befestigt war, sondern wie erwähnt rechts und links daneben, wäre der Kofferraum, der Behauptung nach, bei einer niedrigeren Gestaltung nicht nutzbar gewesen. Das hätte dann, so die Theoretiker, laut Regelbuch gegen eine Voraussetzung für ein NASCAR-Fahrzeug verstoßen.

So schön logisch sie auch klingen mag, so schön falsch ist diese Annahme leider. Beginnend damit, dass das die NASCAR-Regeln kein Wort über eine vollständige Nutzbarkeit des Kofferraums verlieren. Auf drei Punkte runtergebrochen, schreiben diese Statuten nur Folgendes vor: 1. Die Klappe muss durch ein Scharnier mit der Karosserie verbunden sein. 2. Die Klappe muss sich, wenn geöffnet, eigenständig oben halten  können. 3. Die Klappe muss, wenn geschlossen, mithilfe von Pins befestigt sein. Der 1969er Dodge Charger Daytona war das erste Nascar-Fahrzeug, das die 200mph Marke knackte. Auch für die Straßenversion wurde der Charger sehr stark modifiziert, um auf einen selbst aus heutiger Sicht beachtlichen cw-Wert von nur 0,28 zu kommen

Alle drei Punkte hätten auch mit einem niedrigeren Spoiler bewerkstelligt werden können, was dieses Argument somit entkräftet. Wer nun immer noch beharrlich auf ein rein platzschaffendes Design pocht, wird vielleicht von diesen Worten überzeugt: John Pointer, seines Zeichens Schaffer und Entwickler des Daytona-Flügels. Angesprochen auf den Kofferraum schüttelt dieser nur den Kopf: „Ich hatte allein die Aufgabe den Wagen schneller zu machen, ob der Kofferraum nun zu öffnen war oder nicht, hat bei uns niemanden interessiert.“ Nach dieser Klarstellung erklärt er schmunzelnd den wahren Gedanken hinter dem Design: „Weiter oben ist die Luft doch immer besser“.

Zugegebenermaßen nicht wirklich aussagekräftig, der Satz zeigt aber: Die Entscheidung für diesen erhöhten Designansatz des Entwicklers wurde aus aerodynamischen Gründen getroffen und hatte entgegen der populären Annahme nichts mit der Funktionalität des Kofferraums zu tun. Dass die Größe diese nun aber durchaus unterstützte, darf wohl als freudiger Zufall gesehen werden.

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 Bildquelle: TopSpeed

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