2016 Shelby GT350 wird am 17.11. vorgestellt

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In wenigen Tagen sind wir alle etwas klüger - nach einer gefühlt unendlich andauernden Wartezeit wird endlich der Shelby GT350 auf Basis der Ford Mustang S550 Baureihe ganz offiziell vorgestellt. Seit einigen Tagen veröffentlicht Ford einige Videos auf Youtube, die einige wenige Details zum Fahrzeug verraten - bis zur Vorstellung werden es insgesamt fünf Videos sein. Bereits der auf dem Nürburgring entdeckte Erlkönig des GT350 verriet, dass Ford Keramikbremsscheiben austestet, es handelte sich dabei um sehr große gelochte Scheiben an der Vorderachse und gelochte zweiteilige Scheiben mit etwas kleinerem Durchmesser und einem konventionellen Stahl-Reibring an der Hinterachse. In den Teaser-Videos erkennt man zumindest, dass das Fahrzeug bereits ab Werk auf gelochte Bremsscheiben setzen wird - ob die Keramikscheiben an der Vorderachse des Erlkönigs es ins Serienmodell geschafft haben, ist zu diesem Zeitpunkt leider unbekannt.

Als sicher gilt auch, dass der Voodoo Motor im GT350 angeboten wird. Dieses Motorkonzept ist nicht nur eine Neuheit für den Mustang, sondern für Musclecars im Allgemeinen: Noch nie zuvor wurde in einem US-Musclecar ab Werk ein drehfreudiger und dennoch hubraumstarker Flat-Plane-Crank V8 Motor verbaut. Kurz zur Erklärung, um was es hierbei geht: Ein konventioneller amerikanischer V8 Motor setzt auf Cross-Plane Kurbelwellen, das heißt, von vorne betrachtet ergeben die vier Hubzapfen ein X, da sie im Abstand von 90 Grad zueinander stehen. Hierdurch erreicht man einen sehr ruhigen Motorlauf und sehr drehmomentstarke Motoren, benötigt jedoch schwere Ausgleichsgewichte an der Kurbelwelle, die dem Motor die Drehfreudigkeit rauben. Flat-Plane V8 Motoren hingegen einen 180° Hubzapfen-Versatz, von vorne betrachtet sieht die Kurbelwelle also aus wie ein "I". Bei diesen Kurbelwellen fallen die Ausgleichsgewichte wesentlich geringer aus, die Zündreihenfolge pro Zylinderbank ist im Gegensatz zu Cross-Plane Kurbelwellen regelmäßig. Das bedeutet, dass das typische V8-Blubbern (das wird durch die unregelmäßige Zündreihenfolge erreicht) entfällt, im Gegenzug erhält man aber einen sehr drehfreudigen Motor. Im Falle des 5,2 Liter Ford Voodoo Motors ist die Rede von 550-600 PS ohne Aufladung und ein Drehzahlbegrenzer, der erst irgendwo in der Gegend um die 8000rpm einsetzt.

In den bisher veröffentlichten Videos betont Ford, dass es sich hierbei um ein kompromissloses Rennstreckenfahrzeug mit Straßenzulassung handelt, also quasi ein Nachfolger des 2012-2013 BOSS302. Nach dem Motto "form follows function" wurden viele Details des Shelbys umgestaltet, das Ergebnis ist aber - wie man bereits auf den Erlkönig-Bildern erkennen konnte - ein sehr gut aussehendes Fahrzeug.

Sobald das Fahrzeug offiziell vorgestellt ist, werdet ihr das selbstverständlich in unserem Blog nachlesen können, es lohnt sich also, hier öfters mal reinzuschauen!

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